Du fragst dich, ob eine evtl. Richtungsänderung stattgefunden haben könnte.
Zu Nikodemus.net: Keine Ahnung. Es gibt tatsächlich x-1000 rechtliche Stolpersteine, über die man als Normalsterblicher nix weiß. Rechtliche Gründe halte ich durchaus für einleuchtend.
Auch eine andere Zielgruppe wäre ein nachvollziehbarer Grund.
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Eine Richtungsänderung ist aber im "Evangelikalen Lager" generell eine Idee, die sich evtl. vermuten ließe. Zumindest, was einige verantwortliche Stellen betrifft.
Eine pietistische Zeitschrift veröffentlichte vor kurzem einen Beitrag, in dem zur Heiligenverehrung ermuntert wurde. Das ist - für Pietisten - ein Unding. Erfreulicherwese sagten ältere Gemeindemitglieder: Man solle laut Bibel nicht einmal vor Engeln niederfallen. (Gott sei Dank!)
Aber dem Redaktionkreis oder vielleicht auch anderen Verantwortlichen scheint das nicht so bewusst gewesen zu sein.
Oder beginnt sich auch hier, die Richtung zu ändern?
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Es scheint, als solle (im evangelikalen Bereich?) möglichst alles unter einen Hut kommen, fromm und nicht so fromm, okee, aber auch ... jetzt fällt mir der Bezug zur Fernsehsendung wieder ein: Bonnke (um einen Kommentar zu dessen Methoden - ein Ausschnitt wurde gezeigt - wand sich Jürgen Werth z.B. gut herum - es klang für mich eher positiv),
Engelsfiguren als Begleiter sind im Kommen (Makottchen? Kein Bildnis machen?)
Jetzt wurde Heiligenverehrung empfohlen (NICHT von ERF!!! - sondern im pietistischen Bereich) ...
... passt neuerdings alles mit rein, in den evangelisch-pietistisch-evangelikalen Glauben.
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Was NICHT reinpasst, ist die Ansicht, dass Gott die Welt tatsächlich in sechs Tage geschaffen hat, dass es Adam und Eva, Noah und die Arche usw. historisch und tatsächlich gab.
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Gerade viele Verantwortliche (gefühlt), Präses, Bischof, Weltanschauungstelle, (fromme) Theologische Ausbildungsstätten (nicht jeweils alle, aber die, die am ehesten zu hören sind) ...
... vertreten die Meinung, dass die Schöpfung laut Bibel (6 Tage)
- gar nicht so gemeint sei
- gar nicht so wichtig ist
- es gefährlich wäre, wenn man das glaubt
(Selbst beim Glauben an das fliegende Spagettimonster,das es meiner Meinung nach nicht gibt
, würde man höchstens sagen: Selber schuld, wenn du daran glaubst. Wer aber an die 6-Tage-Schöpfung glaubt, wird --- aus christlichen Kreisen, s.o. --- für dumm, hinterm Mond und von einzelnen (eine Weltanschauungsstelle) sogar als gefährlich angesehen).
- seine Crhisten schön blöd, wenn sie das noch glauben (ist meist etwas besser in Worte verpackt)
Komisch eigentlich. Warum geht alles Mögliche unter den gleichen Glaubenshut - nur das nicht, wenn man den Schöpfungsbericht beim Wort nimmt?
Glücklicherweise denk das Fußvolk zum Teil noch anders udn glaubt die Schöpfungsgeschichte einfach. (zum Teil).
Urspünglich waren z.B. die Pietisten ganz stolz auf Luthers sola scriptura: Es gilt das, was in der Bibel steht.
Aber ich glaube, an einigen Stellen hat sich die Richtung da schon etwas geändert (Schöpfung). Vielleicht ändern Pietisten / Evangelikale jetzt noch weiter ihren Kurs?


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