„Unsere Leute sind reifer!“ (Rick Warren, siehe unten)
Am 19.03.2010 startet der Online-Workshop: „40 Tage Leben mit Vision“ von Dr. Rick Warren auf der Nachfolgeseite von Nikodemus.net unter www.mehrglauben.de (ERF):
"Die Anforderungen an die Mitglieder unserer Gemeinde [Saddleback/Kalifornien, Gemeindeleiter Dr. Rick Warren] so hoch, dass die meisten unserer Kritiker gar nicht Mitglied werden könnten, weil sie die Verpflichtungen nicht unterschreiben könnten […]
Suchen Sie sich 500 unserer Mitglieder heraus, und vergleichen Sie deren geistliche Reife mit der geistlichen Reife von 500 Mitgliedern irgendeiner anderen Gemeinde der Welt - und ich bin überzeugt: Unsere Leute sind reifer!"
Dr. Rick Warren (8. November 2006, ideaSpektrum Nr. 45/2006, S. 17)
"Hat keine Gemeinde dieser Welt reifere Christen?"
Zum Titelthema „ Wir brauchen eine zweite Reformation" [ideaSpektrum Nr. 45/2006, S. 16-18], dem Interview mit Rick Warren, Baptistenpastor in Saddleback (bei Los Angeles) und weltweit erfolgreichster christlicher Autor.
"Rick Warren sagt in dem Interview [ideaSpektrum Nr. 45/2006, S. 16-18], dass keine Gemeinde dieser Welt geistlich reifere Christen in ihren Reihen hat als seine Megakirche in Saddleback [wöchentlich über 20.000 Gottesdienstbesucher]. Was um Gottes willen hat diesen Leiter einer angeblich unübertroffenen geistlichen Gemeinde zu dieser unreifen Aussage bewogen? Ist es die alte Selbstüberhebung, die leider unter Frommen so verbreitet ist: „Ich bin geistlicher als du?"
Sind es ausgerechnet die von der kalifornischen Sonne und mit allen staatlichen Freiheiten verwöhnten Christen in Saddleback, die wissen, was echte Nachfolge ist? Was ist mit den Christen, die in Ländern wie Sudan oder Nordkorea unter Hass und Verachtung, unter schwerer Verfolgung und Folter Jesus als ihren Herrn und Retter bezeugen? Sind sie klägliche Anfänger? Haben sie es nicht drauf, weil ihre Gemeinden nicht boomen, sie sich in erbärmlichen Hütten treffen, ihre Pastoren keine Bestseller schreiben und in der Beliebtheitsskala nicht ganz oben stehen?
Gott lässt sich nicht von unseren langen Pflichtenkatalogen beeindrucken, auf die wir stolz hinweisen. Aber er hört in jedem Fall auf das einfache Gebet „Gott, sei mir Sünder gnädig!" Wie sagte Jesus? „Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden." Gebe uns Gott eine zweite Reformation! Aber nicht eine, die menschliche Leistungen, sondern die Gnade Gottes in den Mittelpunkt rückt!"
Felix Aeschlimann (15. November 2006, CH-3803 Beatenberg, Leserbrief aus ideaSpektrum Nr. 46/2006, Seite 4)
Warren sagt voraus, dass der Fundamentalismus in allen Spielarten "einer der großen Feinde im 21. Jahrhundert sein wird." "Muslimischer Fundamentalismus, christlicher Fundamentalismus, jüdischer Fundamentalismus, säkularer Fundamentalismus – sie werden alle von Furcht angetrieben."
Dr. Rick Warren (08.01.2006, „The Purpose-Driven Pastor“, The Philadelphia Inquirer, Quelle: http://www.philly.com/mld/inquirer/living/religion/13573441.htm [Stand Februar 2007])
"Heutzutage gibt es nicht mehr allzu viele Fundamentalisten. Ich weiß nicht, ob Sie das wissen oder nicht, aber sie sind so eine kleine Minderheit. Es gibt nicht mehr viele Fundamentalisten in Amerika.
Nun, das Wort "Fundamentalist" kommt tatsächlich aus einem Dokument aus den 1920er Jahren mit dem Titel
“Die 5 Fundamente** [siehe unten] des Glaubens”.
Und das ist eine sehr gesetzliche, enge Sicht des Christentums"
Dr. Rick Warren (23.05.2005, Pew Forum on Religion, Quelle: http://pewforum.org/events/index.php?EventID=80, Stand Februar 2007, Monday, May 23, 2005 - Key West, Florida)
** "Die so genannten "Fundamentalismen" waren folgende:
Die Unfehlbarkeit der Bibel;
die Jungfrauengeburt bzw. die Göttlichkeit Jesu;
der Sühnetod Jesu;
seine leibliche Auferstehung;
die sichtbare Wiederkunft Christi."
Katharina Reiss (2005, Fanatischer Fundamentalismus in christlichen Gemeinschaften, Merkmale und Entstehungsbedingungen, http://www.sekten-info-essen.de/texte/fundamentalismus.html, Stand Februar 2007)
"Rick Warren … gilt als einer der mächtigsten Theologen der Welt. Sein Buch "Leben mit Vision: Wozu um alles in der Welt lebe ich?", das eine sinnvolle christliche Lebensführung lehrt, ist mit einer Auflage von mehr als dreißig Millionen [Weltauflage 52 Millionen, Stand Januar 2010] eines der weltweit erfolgreichsten Sachbücher. […]
Mit rund 20 000 Gottesdienstbesuchern an jedem Wochenende ist Saddleback die viertgrößte Kirche in den Vereinigten Staaten. Und damit eines der mächtigsten evangelikalen Zentren des Landes."
Berliner Zeitung (17. Januar 2009, Ein Segen für Obama, www.berlinonline.de)
"Time ["TIME" ist auf dem US-Markt, unter den Nachrichtenmagazinen, Marktführer] nennt Warren den "zweifellos einflussreichsten Kirchenmann Amerikas."
DIE ZEIT (23.1.2009, Ein provokanter Prediger für Obama, www.zeit.de)
"Wer den neuen Stern am Horizont, Rick Warren, entdeckt, dem gehen Lichter auf.
Ein Stern, der strahlt vor biographischen Erfahrungsberichten in unkonventioneller Sprache.
Ein Stern, der glänzt durch Praxisnähe, orientiert am Mitarbeiter, an der Gesellschaft, an Trends und Tendenzen.
Ein Stern, der leuchtet durch praktische, nachvollziehbare, umsetzbare Tipps zu Gemeindeaufbau und zur Gemeindeleitung.
Ein Buch, durch das die Gemeinden zwar nicht wie Sternschnuppen vom Himmel fallen, aber durch das ein Griff nach den Sternen schon zu erwarten sein dürfte. Ein Buch, durch das neue Sterne am deutschen Gemeindehimmel aufgehen und alte Sterne in neuem Glanz erscheinen könnten."
Dr. Jörg Knoblauch (1998, Unternehmer und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für Gemeindeaufbau AGGA, Kirche mit Vision, Seite 14 - Stimmen zum Buch, Projektion J Verlag, Asslar 1998, ISBN 3928093096)
"Ich stehe gerade jetzt voller Zuversicht vor Euch und sage Euch, dass Gott Euch gebrauchen wird, um die Welt zu verändern. …
Ich sehe ein Stadium voller Leute, die Gott sagen, dass sie alles tun werden, was erforderlich ist, um Gottes Reich auf Erden aufzurichten, so wie es im Himmel ist."
Dr. Rick Warren (17. April 2005, assistnews.net, http://www.assistnews.net/Stories/s05040087.htm)
"Rick Warren will bis 2020 eine Milliarde Christen mobilisieren, um eine "Zweite Reformation" einzuleiten. […] Unser Ziel ist es, eine Milliarde Fußsoldaten des Reiches Gottes einzuberufen"
Dr. Martin Erdmann (22.10.06, Historiker, Rick Warren und das Programm "Leben mit Vision", Riehen/Schweiz, http://www.nuntia.info)
"Wer ist der Mann des Friedens in irgendeinem Dorf – es könnte auch eine Frau des Friedens sein – die das meiste Ansehen haben, die offen und einflussreich sind?
Sie müssen keine Christen sein. Sie könnten durchaus auch Muslime sein, aber sie sind offen und sie sind einflussreich, und Sie arbeiten mit ihnen zusammen, um die fünf Riesen anzugreifen.
Und das wird die Zweite Reformation herbeiführen."
Dr. Rick Warren (23.05.2005, Pew Forum on Religion, Quelle: http://pewforum.org/events/index.php?EventID=80 [Stand Februar 2007], Monday, May 23, 2005 - Key West, Florida)
"Es gibt Wahrheit in jeder Religion. ... Christen glauben, dass es in jeder Religion Wahrheit gibt. Aber wir glauben einfach, dass es nur einen einzigen Retter gibt. [...]
Ich glaube, ich habe viel Wahrheit von verschiedenen Religionen gelernt; denn sie haben alle einen Teil der Wahrheit. Ich glaube lediglich, dass es einen einzigen Retter gibt, Jesus Christus."
Dr. Rick Warren (22.11.2004, CNN Interview: Larry King Live,
Quelle: http://transcripts.cnn.com/TRANSCRIPTS/0411/22/lkl.01.html [Stand Februar 2007],
Aired November 22, 2004 - 21:00 ET)
"Ich kenne viele Leute, die an den Messias Jesus glauben, ganz gleich, welcher Religion sie angehören, weil sie an ihn glauben. Es geht um eine Beziehung, nicht um eine Religion."
Dr. Rick Warren (02.12.2005, CNN Interview: Larry King Live,
Quelle: http://transcripts.cnn.com/TRANSCRIPTS/0512/02/lkl.01.html [Stand Februar 2007],
Aired December 2, 2005 - 21:00 ET)
Auch wir als Christen können nicht beanspruchen, ihn, den Unbegreiflichen, zu begreifen, ihn den Unerforschlichen, erfasst zu haben. Wir sind auf dem Weg zur Wahrheit und das zusammen mit Millionen anderer Menschen - auch Muslime.
„Am Ende werden nicht Christentum oder Islam stehen. Am Ende wird überhaupt keine Religion stehen. Am Ende wird er stehen, Gott, der alles in allem sein wird."
Geschäftsführer v. "Leben mit Vision" (Rick Warren) in Deutschland Kai Sutrisno Scheunemann (8. September 2002, Diplom-Theologe, Im Halbmondschein, http://www.islam.de/2453.php)
"Ich kenne zufällig Leute, die Nachfolger Christi in anderen Religionen sind"
Dr. Rick Warren (Juli 2005, Aspen Ideas Festival 2005 July 5-10, http://www.aspeninstitute.org, zit. n.: „Leben mit Vision“ und „Willow Creek“-Welle: Gemeindewachstum oder Gemeindeverführung?, Rudolf Ebertshäuser, Dezember 2006, freier Verlagslektor, 1995 – 2003 Mitarbeit an der Revision der Schlachter-Bibel, Leonberg bei Stuttgart)
"Seit langem schon wird von Seiten bibelkritischer und „ökumenischer Theologie“ versucht, die Gegensätze zwischen Islam und christlichem Glauben zu verharmlosen und eine gemeinsame geistliche Wurzel der vermeintlich „Abrahamitischen Religionen“ zu behaupten. [...]
Im Oktober [2007] hatte zunächst eine Gruppierung von 38 muslimischen Gelehrten einen „Offenen Brief“ an den Papst und weitere Kirchenführer u.a. von Orthodoxie, Luthertum, Reformierten und Baptismus geschickt. Er steht unter dem Motto: „Ein gemeinsames Wort zwischen uns und euch“. Durch den Vergleich von Koran- und Bibeltexten will man belegen, dass es eine substantielle Gemeinsamkeit zwischen dem angeblich auf beiden Seiten gelehrten Doppelgebot der Gottes- und Nächstenliebe gebe. Es soll suggeriert werden, dass es sich bei Allah und Jahwe letztlich um den einen Gott handele, dem beide Religionen von ganzem Herzen zu dienen versuchten. [...]
So wundert es nicht, dass der „Offene Brief“ schon bald eine zustimmende „christliche Antwort“ [http://www.yale.edu/faith/acw/acw.htm] erhielt (A Christian Response). Darin bitten die Unterzeichner um Vergebung für das von Christen an Moslems geübte Unrecht – und zwar erbittet man diese Vergebung sowohl von „dem Allerbarmenden Einen“ (All-Merciful One) als auch der weltweiten muslimischen Gemeinschaft. Zugleich wird die „tiefe Einsicht“ gelobt, mit der die muslimische Erklärung gemeinsame Grundlagen zwischen der muslimischen und der christlichen Gemeinschaft identifiziere. Diese gemeinsame Basis betreffe nicht nur Nebensächliches, sondern sogar „Fundamente des Glaubens“ (fundamentals of faith). [...]
Seine dramatische Dimension erhält der Vorgang dadurch, dass inzwischen führende Evangelikale aus dem englischsprachigen Raum die „Christliche Antwort“ [http://www.yale.edu/faith/acw/acw.htm] unterstützen und sich mit ihrer Unterschrift dazu bekannt haben. ...
u.a. ... John Stott, Bill Hybels [Willow Creek], Rick Warren [Leben mit Vision], George Verwer. Auch maßgebliche Vertreter der Evangelischen Allianz [http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Allianz] haben die Erklärung inzwischen unterzeichnet: Geoff Tunnicliffe (Internationaler Direktor der Weltallianz), Bertil Ekström (Exekutiv-Direktor der Missionskommission), William Taylor (Internationaler Botschafter der WEA [http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Allianz]).
Angesichts dieses interreligiösen Engagements der Allianz wirft ein anderes Projekt, an dem sie beteiligt ist, neue Fragen auf.
Im August fand in Toulouse eine gemeinsame Tagung des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog (Vatikan), des ÖRK-Programms für Interreligiöse Zusammenarbeit (Ökumenischer Rat der Kirchen, Genf) und der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) statt. Letztere war u.a. durch den deutschen Theologen Thomas Schirrmacher [http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Schirrmacher] vertreten.
Gemeinsam will man einen Ethik-Kodex für Bekehrungen [siehe unten] erarbeiten, mit dem dann „schwarze Schafe“, die sich laut Schirrmacher in allen theologischen Lagern befinden, zur Rechenschaft gezogen werden sollen."
Dr. Wolfgang Nestvogel (07.12.2007, Leiter der Akademie für Reformatorische Theologie (ART) Hannover)
"Vor Jahren wäre das, was vom 8. bis 12. August 2007 in Toulouse stattfand, in der Tat noch undenkbar gewesen: Erstmals beteiligten sich Vertreter der missionarisch gesonnenen Evangelikalen an einem gemeinsamen Studienprozess von Vatikan und Ökumenischem Rat der Kirchen (ÖRK) - und dabei zeigten sich Repräsentanten der evangelikalen Bewegung optimistisch über die Möglichkeit, zu allgemein anerkannten christlichen Verhaltensmaßstäben beim Thema Bekehrung zu kommen." [...]
"Eine Beteiligung der Weltallianz [http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Allianz] sei entscheidend, wenn es darum gehe, »schwarze Schafe« für eine Evangelisation mit Respekt für andere Glaubensüberzeugungen zu gewinnen.
Wer sind wohl die »schwarzen Schafe«?
Die, die noch nicht auf Linie sind und nicht in den angestrebten Verhaltenskodex passen? Der Verhaltenskodex könnte sehr wohl das Ende von Evangelisation und Mission bedeuten, wenn sich das, was der Generalsekretär des Kirchenrates von Malaysia Hermen Shastri (Kuala Lumpur) bei derselben Konferenz in guter »ökumenischer Tradition« forderte, durchsetzt:
Religiöse Verkündiger müssten anerkennen, dass keine Religion ein »Monopol auf die Wahrheit« habe und es viele Wege zum Heil gebe.
Wer so redet, ist sich des Heils wohl selbst nicht mehr gewiss. Kann so etwas die Weltallianz mittragen? ... Bis etwa 2010 soll aber auch der Verhaltenskodex umgesetzt und kontrolliert werden, wobei offen bleibt, wie dies geschehen soll. [...]
Wenn der Ruf zu Glaube und Buße aufhört, wie dies ja gefordert wurde, und die Weltallianz dies mit trägt, dann gibt sie damit nicht allein ihr ursprüngliches Ziel auf, sondern trägt auch, was weit schlimmer ist, zum Unheil von Menschen bei, wenn sie nicht mehr laut und deutlich bekennt:
Jesus Christus ist der einzige Weg zum Heil; Christus allein."
Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“ (Dezember 2007, Informationsbrief Nr. 245, Seite 28 f., http://de.wikipedia.org/wiki/Kein_anderes_Evangelium)


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