Ausführlich aus christlicher Sicht kommentiert wird "Bodies" in diesem (englischen) Posting auf freelance theology.
A theological challenge from Robbie Williams
http://freelancetheology.com/2009/09/27/a-theological-challenge-from-robbie-williams/
Viele christliche Hörer weckte der song Aufmerksamkeit, da Robbie Williams hier vom Opfertof Jesu singt. Der "freelance theologian" sieht es anders:
// Aber die Vorstellung, daß Jesus für irgendjemanden starb, wird am Ende des Songs entschieden abgelehnt – und es könnte Absicht sein, daß dies der einzige Teil des Songs ist, den Robbie in dem Video tatsächlich singt. Von einem Backgroundchor begleitet singt er mehrere Male: „Jesus didn’t die for you.“ //
Der Kommentar zieht das Resümee:
// Die durcheinandergebrachte Spiritualität von ‚Bodies‘ gestattet dem Zuhörer einen Einblick in die verwirrte und verwirrende Gedankenwelt eines der erfolgreichsten britischen Musiker der letzten zwei Jahrzehnte. Robbie Williams scheint verzweifelt nach etwas zu suchen, aber er hat keine Antwort im religiösen Glauben gefunden. Wofür er eintritt, ist ein materialistischer Nihilismus, der die Möglichkeit einer Rettung oder Erlösung ausdrücklich verwirft.
Einige Christen mögen den Text beunruhigend finden, aber er könnte einen sehr nützlichen Aufhänger zu Diskussionen mit Leuten ergeben, die nach einem Sinn suchen und den Wahrheitsanspruch des Christentums überprüfen. Ob man sich dazu entschließt, diesen Song anzuhören, ist zwar eine Sache des persönlichen Musikgeschmacks, aber es lohnt, die Philosophie des Sängers zu beachten. Der Song bietet eine Einsicht in die Seele der gegenwärtigen Kultur und ist von daher wertvoll für Christen. //
Die zitierten Abschnitte im Originalwortlaut:
// But the idea that Jesus has died for anyone is firmly rejected at the end of the song – and it may be intentional that this is the only part of the song that Robbie actually sings in the video. Accompanied by a backing choir, he repeatedly sings: “Jesus didn’t die for you.” //
// The mixed-up spirituality of ‘Bodies’ offers the listener a glimpse into the confused, and confusing, mind of one of the UK’s most successful musical performers of the last two decades. Robbie Williams seems to be desperately seeking something, but has not found an answer in religious faith. What he actually advocates is a materialistic nihilism that actively dismisses the possibility of salvation or redemption.
Some Christians may find these lyrics unsettling, but they could provide a very useful starting point in discussions with people who are looking for meaning and are examining the truth-claims of Christianity. While the decision to listen to this song is a matter of personal musical taste, it is worth bearing in mind the singer’s philosophy. This song offers an insight into the soul of contemporary culture and as such is valuable to Christians. //