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Philipp Mickenbecker am Schreibtisch

Philipp Mickenbecker: Meine letzten Worte

Was der YouTuber der Welt noch sagen wollte
Zwei Wochen bis zwei Monate gaben die Ärzte Philipp Mickenbecker bei seiner dritten Krebsdiagnose zu leben. Seinen Freunden und Followern gab der YouTuber daher noch zu Lebzeiten mit, was ihm wichtig geworden war.

Philipp Mickenbecker: Normalerweise sprechen wir das nicht so krass aus, aber meine erste Message wäre: Geh raus ins Real Life und mach etwas mit deinen Freunden. Wenn man am Ende zurückguckt, zählt nicht, wie viel Geld man verdient hat, ob man ein teures Auto gefahren ist, wie viele Likes man auf Instagram bekommen hat oder wie weit man in irgendeinem Computerspiel gekommen ist. Es zählen die persönlichen Erfahrungen, die Beziehungen, die man gelebt hat. Hab Mut, das anzupacken und warte nicht, bis es zu spät ist.

Ein Leben danach

Was ich dir auch mitgeben will, ist Hoffnung. Ich glaube, dass es für jeden leichter ist mit einer schweren Situation umzugehen, wenn man weiß, dass es nach diesem Leben weitergeht. Das ist mein größter Trost, zu wissen, dass ich meine Schwester und alle meine Freunde wiedersehen werde. Ich glaube hundertprozentig daran, dass das Leben hier nicht zu Ende ist, sondern dass es danach wirklich weitergeht.

Echter Frieden

Wenn man sich mit Gott verbunden fühlt, ist man automatisch im Frieden mit sich selbst und im Frieden mit Gott, weil man weiß, wo man hingeht. Die Freude darüber gibt mir so viel mehr als alles, was ich bisher auf dieser Erde erlebt habe. Das würde ich mir auch für dich wünschen.

Ohne Zwang

Ich werde oft gefragt, wie man selbst so eine Beziehung zu Jesus bekommen kann. Bei mir war das eine längere Geschichte. Ich war vor einigen Jahren der härteste Religionskritiker und wollte echt gar nichts mit Jesus zu tun haben. Bis zu dem Zeitpunkt als ich ihn aufgefordert habe, wirklich in mein Leben zu kommen. Das hat für mich einfach alles verändert. Für mich ist Gott kein strenger strafender Gott, für den wir zu schlecht sind. Wir müssen nicht erst ein perfektes Leben leben, um zu ihm kommen zu können – er nimmt jeden so an, wie er ist.

Das verändert Menschen von innen heraus. Ich war so lange auf der Suche nach Identität und wusste nicht, was ich mit meinem Leben machen will und wer ich bin. Ich habe meinen Wert gar nicht gekannt. Diese Erfüllung, Kraft und Freude, die ich bei ihm gefunden habe, gibt mir selbst in schweren Situationen das Gefühl, dass man einen Sinn im Leben hat. Weil man weiß, dass man bedingungslos geliebt ist – das gilt für jeden einzelnen. Egal, wer du bist, egal, was du bisher gemacht hast. Das ist der große Unterschied, den Gott im Leben machen kann. Dafür müssen wir bereit sein, unser Leben von ihm verändern zu lassen. Bei mir war das kein Zwang von außen, sondern kam aus meinem Inneren.

Was Philipp Mickenbeckers Freunde ihm noch sagen würden:

Philipp Mickenbecker

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